Homepage Wanderfreunde Hatzbachtal 1982 e.V.

Wanderhütten und Sitzgruppen im Hatzbacher Wald

  



Das alte Mooshäuschen, ein beliebter Pausenplatz der Shelties Paul und Jeremy.
Einst stand im Hatzbacher Wald, am historischen Butterweg von Erksdorf und Hatzbach nach Kassel, eine kleine Schutzhütte, das Mooshäuschen.
Ein beliebtes Fotomotiv von vielen Wanderern. Viele wunderten sich über den eigentümlichen Baustil des Mooshäuschens. Es wurde von Forstarbeitern und Soldaten aus Treysa in Form einer Harzer Köhlerhütte erstellt und war wohl die älteste Schutzhütte überhaupt im Hatzbacher Wald. Aufgrund des Alters und der Bauweise war in 2017 eine Instandhaltung des Mooshäuschens nicht mehr möglich. Es musste abgerissen werden. Viele Wanderer und Spaziergänger vermissten das Mooshäuschen mit seinem bemerkenswerten Baustil. Darum wird es derzeit in diesem Baustil von vielen ehrenamtlichen Helfern mit finanzieller Unterstützung der Stadt Stadtallendorf, des Heimat- und Verschönerungsvereins Mengsberg und der Wanderfreunde Hatzbachtal wieder errichtet.

Am Anfang war der Plan und ein Modell des neuen Mooshäuschens.

 

 

Dann wurde in dieser Halle gemessen, gesägt, gebohrt, gehämmert und geschraubt. Die fertigen Elemente wurden aufgeladen.
Am 6. März 2019 kam dann der Philipps Paul mit seinem Bagger in den Wald,
an die Stelle, wo das Mooshäuschen aufgebaut werden sollte.
Wegen Frostgefahr baggerte er eine Baugrube für das Mooshäuschen.
Die fertige Baugrube (hat er gut gemacht). Revierförster Matthias Sandrock an der Baustelle in seinem Wald.
Am 8. März 2019 kamen zwei LKWs mit Splitt. Der wurde von einem Helfer mit seinem Traktor in der Baugrube verteilt.









Ortsvorsteher Frank Drescher legte selbst Hand an und rüttelte was das Zeug hielt. Am 9. März 2019 ging der Aufbau los. Die Bauteile wurden in den Wald gefahren.
Die Helfer beim Abladen....... ........und Aufbau der Fertigteile.
Erst mal alles hinstellen. Für die notwendige Stromversorgung sorgt das Aggregat der Freiwilligen Feuerwehr.
Da heißt es festhalten und verschrauben. Teil drei wird verschraubt. Der Innenausbau.
Das wird der Eingang.... ...da müssen noch ein paar Milimeter ab. Ein Dach braucht die Hütte natürlich auch.
Verschraubung in luftiger Höhe. Da wird noch gesägt.
Da hat jemand was hingestellt, gegen den Durst. Hier kommt das zweite Dachteil.
Da wird einem schwindlig von hingucken. Alles gut verschrauben.
Wer so viel arbeitet, der muß auch mal was essen. Jetzt bekommt das Mooshäuschen noch einen Regenmantel.
Alles schön einpacken. Das Wochenende wird stürmisch mit viel Regen. Am Samstag Nachmittag sieht das Mooshäuschen bereits so aus.
Neue Fotos von den weiteren Arbeiten (z.B. Außenfassade, Dach und Boden) der freiwilligen Helfer bringen wir auf dieser Seite.
Vorab schon mal vielen lieben Dank für den unermüdlichen Einsatz!

Am 23. März 2019 bekam das Mooshäuschen sein Dach:
Die Vorarbeiten wie immer in der Halle. Das muß passen!
Da liegt ein Dach im Wald. Aufladen auf den Frontlader.
Festhalten, damit es nicht kippt. Und jetzt hoch damit.
Da warten schon zwei auf das Dach. Noch ein bißchen nach rechts.
Und noch ein bißchen höher bitte. Das paßt wie angegossen.
Milimeterarbeit für den Schlepperfahrer.    

 

Arbeiten in luftiger Höhe. Das Dach von innen. Schöner als die Kathetrale von Leonardo da Vinci.

 

Fallt bloß nicht runter! Und jetzt von innen verschrauben. Latten für die Außenverkleidung
bekommt das Mooshäuschen heute auch
Innenansicht des Mooshäuschens Da wird gelattet. Da auch noch eine Latte.

 

Nicht zu vergessen: Splitt musste auch noch mal verteilt werden. Arbeiten bis zum Sonnenuntergang.
Ob er das auch richtig macht? So bleibt es erstmal bis zum nächsten Samstag,
dann geht es weiter mit der Außenverkleidung.
Das Mooshäuschen ist fertig.... ...und Donnerwetter, was sieht das gut aus.
Die Inneneinrichtung ist echt gelungen. Da können die Wanderer nur staunen!